Bangkok (AFP) — Trockenheit bedroht die anstehende Reisaussaat in Thailand. 55 der 76 Provinzen des Königreichs vor allem im Norden, im Nordosten und im Zentrum litten unter Dürre; betroffen sei rund die Hälfte des Anbaugebietes in den wichtigsten Anbauprovinzen, teilte die thailändische Katastrophenschutzbehörde mit. Der erste Reis des Jahres wurde von Ende März bis Anfang April geerntet, im Mai steht die nächste Aussaat an. Wegen der derzeit hohen Preise für das Grundnahrungsmittel versuchen viele Bauern, den Termin vorzuziehen.
Thailändischer Reis der Sorte Pathumthani kostete nach Angaben der thailändischen Exportvereinigung Anfang April 50 Prozent mehr als im März. Die Nachfrage aus dem Ausland ist groß, weil wichtige Anbauländer wie Vietnam und Indien ihre Reis-Exporte eingeschränkt haben, um die eigene Bevölkerung versorgen zu können. Thailand ist der weltweit größte Exporteur von Reis.
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