Auburn Hills (AFP) — Der US-Autobauer Chrysler hat im vergangenen Jahr so viele Autos verkauft wie noch nie - allerdings nur im Ausland. Die einstige Tochter des Stuttgarter Autobauers Daimler setzte mit gut 238.000 Dodge, Jeep und Chrysler 15 Prozent mehr Wagen ab als 2006, wie Chrysler in Auburn Hills im US-Bundesstaat Michigan mitteilte. Zum Wachstum hätten alle Regionen beigetragen.
In West- und Zentraleuropa, wo Chrysler gut die Hälfte seines Auslandsumsatzes macht, zogen die Verkäufe um sechs Prozent an. Meistverkauftes Auto war der Dodge Caliber, eine Mischung aus Mittelklasseauto, Minivan und Geländewagen. Die Verkäufe außerhalb der USA machen für Chrysler derzeit gut neun Prozent aus. Im Gegensatz zu den Rekordergebnissen im Ausland sank der Absatz auf dem hart umkämpften heimischen Markt um drei Prozent auf gut zwei Millionen Wagen.
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