München (AFP) — Sieben Jahre nach dem Auftreten der Rinderseuche BSE in Deutschland gibt es in Bayern in diesem Jahr zum ersten Mal keinen neuen Fall von der Rinderseuche. "Es kann zwar immer wieder noch Fälle geben, aber die Wahrscheinlichkeit sinkt weiter", erklärte der bayerische Umweltminister Otmar Bernhard (CSU) in München. Mit 143 von insgesamt 409 bestätigten BSE-Erkrankungen ist Bayern das Bundesland, in dem mit Abstand die meisten Fälle aufgetaucht sind. Bernhard erklärte, die Sicherheitsmaßnahmen hätten gegriffen.
"Damit hat sich das BSE-Infektionsrisiko gegen Null reduzieren lassen", sagte Bernhard weiter. Bundesweit gab es in diesem Jahr bislang vier neue Fälle, was ein neuer Tiefststand ist.
Am 26. November 2000 war erstmals bei einem in Deutschland geborenen Rind BSE amtlich nachgewiesen worden. Das Tier stammte von einem Hof in Schleswig-Holstein. In der Folge wurden Schutzmaßnahmen wie etwa ein Verfütterungsverbot von Tiermehl an Schlachtvieh erlassen.
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