Frankfurt (AFP) — Schlechte Nachrichten vor dem Weihnachtseinkauf: Zwölf von 15 Puppen, die das Verbrauchermagazin "Öko-Test" im Labor untersuchen ließ, sind mit der Note "ungenügend" durchgefallen. Grund sind nach Angaben der Zeitschrift Schadstoffbelastungen und Sicherheitsmängel. Zwei Modelle seien derart hoch mit Schadstoffen belastet gewesen, dass sie gar nicht hätten verkauft werden dürfen, berichtet das Magazin in seiner aktuellen Ausgaben.
Während die Kunststoffpuppen vor allem deshalb so schlecht abschnitten, weil sie zu viele Rückstände von Chemikalien enthielten, hatten die Textilmodelle "Öko-Test" zufolge ein weiteres Problem: Sie fielen wegen diverser Sicherheitsmängel auf. Dazu gehörten verschluckbare Kleinteile wie Haare und Blumen, aber auch viele zu lange Bänder, mit denen sich Kinder strangulieren könnten.
Der Gesetzgeber habe diese Mängel bisher nicht ausreichend klar geregelt, so dass die Überwachungsbehörden solche Modelle nicht zwingend vom Markt nehmen müssten, kritisiert "Öko-Test". Hier bestehe dringender Handlungsbedarf.
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