Tokio (AFP) — Der japanische Autobauer Toyota ruft 470.000 Autos in Japan zurück. Grund seien Probleme mit Benzinleitungen und der Lenkung, teilte das Unternehmen in Tokio mit. Bei rund 277.000 Pkw mehrerer Modelle müssen demnach Teile des Kraftstoffreglers und der -leitungen ausgetauscht werden. Weitere 120.000 Autos müssen demnach wegen defekter Benzinpumpen in die Werkstatt, rund 74.000 Wagen wegen Defekten beim Lenksystem. Lediglich 680 Pkw seien exportiert worden, darunter nach Australien, Südamerika und China.
Erst im Januar hatte der Konzern in den USA eine halbe Million Gelände- und Sportwagen zurückrufen müssen. Auch in Japan gab es im vergangenen Jahr eine Reihe von Rückrufaktionen. Toyota wird voraussichtlich noch in diesem Jahr den US-Autobauer General Motors (GM) in diesem Jahr als größten Autokonzern weltweit zu überholen. Im ersten Halbjahr verwiesen die Japaner GM sowohl bei den Produktions- als auch bei den Verkaufszahlen bereits auf den zweiten Platz.
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