Frankfurt/Main (AFP) — Strandmuscheln, Sonnenschirme und Sonnenschutzmittel schützen die Benutzer oft nicht ausreichend vor schädlichen UV-Strahlen. Häufig werde ein viel höherer UV-Schutz versprochen als tatsächlich vorhanden, warnt das Verbrauchermagazin "Öko-Test". Die Warentester haben 26 Sonnenschirme, zwölf Strandmuscheln und 23 Sonnenschutzmittel untersucht. So sei beispielsweise der UV-Schutz von sechs Strandmuscheln als "ungenügend" durchgefallen, "weil sie einen so geringen Schutz aufweisen, dass man sich auch gleich daneben setzen kann", erklärten die Öko-Tester.
Ähnlich sehe es bei acht der geprüften Sonnenschirme aus, bei denen es mit dem tatsächlichen Schutz nicht weit her gewesen sei: Bei einem bunt karierten Sonnenschirm etwa habe das Produkt im Neuzustand noch einen Lichtschutzfaktor von 77,2 aufgewiesen - im Test seien davon aber nur noch 12,5 übrig geblieben. Bei den Sonnenschutzmitteln fielen demnach acht der 23 wegen bedenklicher Inhaltsstoffe durch. Allerdings gab es hier auch viermal die Note "gut".
"Öko-Test" warnt, auch die Verbraucher selbst machten bei ihren Sonnenschutz-Bemühungen Fehler: Sie schmierten sich nämlich viel zu dünn ein und erreichten so nicht den angegebenen Lichtschutzfaktor.
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