ADAC empfiehlt die Sicherung von Haustieren im Auto

München (AFP) — Transportboxen sind die sicherste Methode, um ein Haustier im Auto zu befördern. Zu diesem Ergebnis kommt ein ADAC-Test. Abzuraten ist demnach von der Fixierung von Hunden am Rücksitz mit einem Geschirr, das nicht stabil ausgeführt ist und zu viel Spiel hat: Im ADAC-Test zerbrach der Karabinerverschluss und der Tierdummy schlug wie ein Geschoss in die Lehne des Vordersitzes ein.

Für kleinere Hunde und Katzen eignet sich dem Club zufolge am besten eine Transportbox, die in den Fußraum hinter den Fahrer oder Beifahrer gestellt wird und dadurch nicht nach vorne katapultiert werden kann. Größere Tiere kommen ebenfalls in Transportboxen, die quer zur Fahrtrichtung und direkt an die Sitzlehne in den Laderaum gestellt werden. Der Laderaum sollte laut ADAC zusätzlich mit einem stabilen Trenngitter versehen sein. Dadurch werden Passagiere auf der Rückbank bei einem schweren Unfall noch besser geschützt. Abzuraten ist von einem Transport der Box auf dem Rücksitz.

Empfehlenswert sind nach Angaben des Automobilclubs auch Geschirre mit breiten Gurten und Metallverschlüssen, die das Tier rechts und links am Körper auf den Sitz fixieren. Wichtig: Die Befestigung darf kaum Spiel nach vorne aufweisen. Der ADAC empfiehlt, beim Kauf der Sicherungssystemen darauf zu achten, dass die Qualität der Produkte durch ein Crashtest-Verfahren nach ECE R17, ECE R 126 oder DIN 75410-2 überprüft wurde.