UEFA-Pokal: VfL Wolfsburg - Rapid Bukarest 1:0

Wolfsburg/Sofia (AFP) — Nach neun Jahren ist der VfL Wolfsburg siegreich in den UEFA-Pokal zurückgekehrt: Die Niedersachsen setzten sich gegen Rapid Bukarest mit 1:0 (1:0) durch und erarbeiteten sich damit ein Polster für das Rückspiel am 2. Oktober in Bukarest. Mario Gomez hat den VfB Stuttgart vor einer Blamage bewahrt und das Tor zur Gruppenphase weit aufgestoßen. Ein Doppelpack des Nationalspielers bescherte dem Fußballbundesligisten im Hinspiel der ersten Hauptrunde beim bulgarischen Klub Tscherno More Warna ein 2:1 (0:1).

Vor 16.245 Zuschauern gelang Wolfsburgs Torjäger Grafite der Treffer des Tages. Der Brasilianer verwandelte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit einen allerdings umstrittenen Foulelfmeter unhaltbar für Rapid-Torhüter Urko Pardo.

Stuttgart hat nach der heutigen Partie vor dem Rückspiel am 2. Oktober im heimischen Stadion beste Aussichten auf das Weiterkommen. Tanko Dyakow hatte den Achten der bulgarischen A-Liga gegen die enttäuschenden Schwaben in Führung gebracht (42.). Gomez glückte per Abstauber in der 66. Minute zunächst der Ausgleich für den UEFA-Pokal-Finalisten von 1989 und erzielte neun Minuten vor dem Abpfiff sogar das Siegtor.

Tabellenführer Hamburger SV konnte den Schwung aus der Fußballbundesliga nicht in den Europapokal mitnehmen und muss um den Einzug in die Gruppenphase des UEFA-Pokals bangen. Nach einem enttäuschendem 0:0 vor heimischem Publikum gegen Außenseiter Unirea Urziceni stehen die Hanseaten vor dem Rückspiel beim rumänischen Liga-Spitzenreiter gehörig unter Druck und benötigen zum Weiterkommen mindestens ein Unentschieden mit eigenem Torerfolg.

Die Euphorie um Borussia Dortmund nach gelungenem Saisonstart erfuhr derweil den ersten herben Dämpfer. Denn das Comeback der Westfalen auf der europäischen Bühne nach fünf Jahren Abstinenz endete mit einem ernüchternden und am Ende noch schmeichelhaften 0:2 (0:2) gegen den italienischen Erstligisten Udinese Calcio. Es bedarf schon eines kleinen Fußball-Wunders im Rückspiel, um noch in die Gruppenphase einzuziehen. Die Chance auf die ersehnten Zusatzeinnahmen verringerte Antonio Floro Flores mit seinem Treffer nach acht Minuten, bevor der Schweizer Nationalspieler Gökhan Inler in der 34. Minute den zweiten Treffer für die Gäste folgen ließ.

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