Washington (AFP) — Der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama findet nach eigenen Angaben Inspiration für seinen Wahlkampf in einem alten Protestsong von Bob Dylan. Der Titel "Maggie's Farm" aus dem Jahr 1965, mit dem sich die US-Musiklegende gegen eine beengende Ordnung gewendet hatte, sei "einer seiner Favoriten" bei seiner politischen Arbeit, sagte Obama in einem Interview mit der Musikzeitschrift "Rolling Stone". Die politische Rhetorik in dem Lied spreche ihn an.
Insgesamt habe er rund 30 Bob-Dylan-Stücke auf seinem digitalen Musikspieler sagte Obama weiter. "Wenn ich einen musikalischen Helden hätte, wäre das aber Stevie Wonder." Obama offenbarte in dem Interview einen sehr vielseitigen Musikgeschmack. Die Stücke auf seinem iPod reichten von klassischer bis zur Rap-Musik, sagte er. So höre er ebenso Lieder des Blues-Musikers Howlin' Wolf, der Rocksängerin Sheryl Crow und des Rappers Will.i.am.
Obamas republikanischer Konkurrent John McCain hatte in den vergangenen Tagen überraschend seine Vorliebe für den schwarzen Rythm-and-Blues-Sänger Usher bekannt gemacht. Seine Tochter Meghan habe ihn auf den Künstler aufmerksam gemacht, sagte der 71-Jährige McCain. Seine prägenden Erfahrungen stammten bis dahin aus den 50er und 60er Jahren.
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