18.000 Alpakas in Peru vom Kältetod bedroht

Rom (AFP) — Wegen einer ungewöhnlichen Kältewelle droht in den peruanischen Anden etwa 18.000 Alpakas der Tod. Die Tiere seien durch die Kälte enorm geschwächt, teilte die UN-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung (FAO) in Rom mit. Sie stellte zugleich in einer ungewöhnlichen Maßnahme Medikamente für die geschwächten Tiere bereit. "36.800 Dosen Antiparasitenmittel und Antibiotika für mehr als 18.000 Alpakas" seien an die Behörden in Peru geliefert worden, teilte die Organisation mit.

Laut FAO begann die Kältewelle in den Anden in diesem Jahr bereits im März und April. Normalerweise beginnt sie dort im Juni.

Karte