Braunschweig (AFP) — Die Bundesregierung will Arbeitnehmer für berufliche Weiterbildung belohnen. Geplant sind eine Prämie von bis zu 154 Euro und die Einbeziehung der beruflichen Weiterbildung in das Vermögensbildungsgesetz, wie der Staatssekretär im Bundesbildungsministerium, Andreas Storm (CDU), der "Braunschweiger Zeitung" sagte. Ein entsprechender Gesetzentwurf soll am 9. April vom Kabinett beschlossen werden, Anfang 2009 soll das Gesetz in Kraft treten. Das Konzept richte sich gezielt an Arbeitnehmer mit niedrigen und mittleren Einkommen, die sich bisher vergleichsweise wenig weiterbildeten.
Die finanzielle Förderung hat laut Storm mehrere Säulen. Wer mit Hilfe der staatlichen Arbeitnehmersparzulage ein Guthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz anspart, kann daraus künftig ohne Verlust vor Ende der Bindungsfrist Geld für die berufliche Weiterbildung entnehmen. Zusätzlich würden Arbeitnehmer mit einem Jahreseinkommen bis zu 35.800 Euro (bei Verheirateten) mit einer Weiterbildungsprämie von bis zu 154 Euro gefördert, wenn sie mindestens die Hälfte einer Maßnahme selbst bezahlen. Zudem soll die staatliche Förderbank KfW ein einkommensunabhängiges Weiterbildungsdarlehen anbieten.
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