Prominente Frauen kämpfen gegen Armut

Washington (AFP) — Die frühere US-Außenministerin Madeleine Albright, Königin Noor von Jordanien, Hollywood-Star Ashley Judd und Präsidentengattin Laura Bush haben eins gemeinsam: Sie machen sich für die Frauen-, Glaubens- und Entwicklungsallianz (WFDA) stark, die sich für verarmte Mädchen und Frauen in aller Welt einsetzt. "Frauen haben riesige Probleme, wenn sie in Armut leben", sagte die frühere irische Präsidentin Mary Robinson im Vorfeld eines WFDA-Gipfels.

Auf dem Gipfel in Washington sollen Spendenzusagen von rund 1,5 Milliarden Dollar (knapp eine Milliarde Euro) für die Bekämpfung von Armut bei Frauen verkündet werden. "Verarmte Mädchen und Frauen wollen keine neuen Phrasen oder Versprechungen hören. Sie wünschen sich Taten, die etwas in ihrem täglichen Leben verändern", sagte Albright vor dem Treffen. UN-Angaben zufolge sind Frauen häufiger von Armut betroffen als Männer. Außerdem seien zwei Drittel der Menschen, die nicht lesen und schreiben können, Frauen. In Konfliktzonen sind arme Frauen Menschenrechtlern zufolge häufig Opfer von Vergewaltigungen. Zu den bislang größten Unterstützern der Allainz zählen die UNO, die Kinderhilfsorganisation World Vision und katholische Fürsorgedienste.

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