Dutzende Tote durch Überschwemmungen in Mosambik

Maputo (AFP) — Durch die seit Tagen anhaltenden Überschwemmungen sind in Mosambik nach Angaben der Vereinten Nationen mindestens fünfzig Menschen ums Leben gekommen. Wie das UN-Büro zur Koordination humanitärer Angelegenheiten in Maputo mitteilte, wurden bisher etwa 30.000 Menschen in Schulen und öffentlichen Gebäuden untergebracht. Insgesamt seien rund 100.000 Menschen von den Fluten betroffen.

Angesichts außerordentlich heftiger Niederschläge seit Beginn der Regenzeit im November hatten die Behörden Anfang Januar den Notstand ausgerufen. Im Nachbarland Sambia wurden bisher mehr als 3000 Menschen obdachlos, in Simbabwe kamen drei Menschen ums Leben.

Die ehemalige portugiesische Kolonie Mosambik leidet regelmäßig unter extremen Wetterbedingungen. In den Jahren 2001 und 2002 starben mehr als 700 Menschen bei Überschwemmungen. Durch ein verbessertes Vorwarnsystem wurde die Bevölkerung seit November vergangenen Jahres systematisch vor dem drohenden schweren Regenfall gewarnt.

Karte