Immer weniger Autos in Deutschland zugelassen

Berlin (AFP) — Die Deutschen haben im September 2007 weit weniger Autos gekauft als im Vorjahresmonat. Der Anteil der Pkw-Neuzulassungen ging im Vergleich zum September 2006 um elf Prozent zurück, wie das Kraftfahrt-Bundesamt in Berlin mitteilte. In den vergangenen neun Monaten wurden mit 2,34 Millionen Autos knapp acht Prozent weniger zugelassen als im Vorjahr. In den USA konnten die deutschen Autobauer dagegen mehr Fahrzeuge verkaufen. Hier stieg der Absatz im September nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie (VDA) um fünf Prozent.

Von dem Rückgang der Neuzulassungen in Deutschland sind fast alle deutschen Hersteller betroffen, nur Porsche konnte mit 3,5 Prozent in den vergangenen neun Monaten einen Zuwachs verzeichnen. Die wenigsten Neuzulassungen gab es bei Ford mit einem Rückgang von 15 Prozent sowie bei Opel mit einem Rückgang von 13 Prozent. Auch einige ausländische Hersteller haben im Schnitt weniger Fahrzeuge in Deutschland verkauft. Bei Saab, General Motors und Nissan lagen die Einbußen bei der Zulassung im Schnitt bei rund 25 Prozent. Dagegen konnten die Autobauer Renault, Toyota und Skoda jeweils rund vier Prozent mehr Autos auf deutsche Straßen bringen.

In den USA sind deutsche Autos dagegen immer beliebter. Wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) mitteilte, setzten die deutschen Hersteller im September 2007 rund 76.900 Pkw, Geländewagen und Pickups ab und damit fünf Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Dagegen ging der US-Gesamtmarkt mit rund 1,3 Millionen Fahrzeugen um drei Prozent gegenüber dem September 2006 zurück. Der Marktanteil der deutschen Autobauer in den USA stieg damit um 0,5 Prozentpunkte auf 5,9 Prozent.