Göttingen (AFP) — Durch eine Explosion während des Chemieunterrichts sind in Göttingen zwölf Gymnasiasten und ein Lehrer verletzt worden. Beim Zerbersten einer Laborflasche mit Salpetersäure trugen die Betroffenen laut Polizei Haut- und Atemwegsverätzungen davon, die sich jedoch im Krankenhaus als nicht gravierend erwiesen. Elf weitere Schüler und ein zweiter Lehrer wurden vorsorglich in eine Klinik gebracht, aus der die meisten dieser Gruppe jedoch schnell wieder entlassen werden konnten. Das Schulgebäude wurde nach dem Unfall evakuiert, der weitere Unterricht für die rund 1100 Schülern fiel aus.
Der Unfall ereignete sich den Angaben zufolge am Morgen gegen 08.30 Uhr. Nach ersten Ermittlungen gab es gegen Unterrichtsende in der mit eineinhalb Litern Salpetersäure gefüllten Glasflasche eine heftige chemische Reaktion, bei der die Chemiekalie austrat.
Copyright © 2009 AFP. Alle Rechte vorbehalten. Mehr »
