Bei Internet mit ISDN und Modem Minutenpreise im Blick behalten

Leipzig (AFP) — Wer sich über Analog-Modem oder ISDN ins Internet einwählt, sollte die Minutenpreise der Anbieter genau im Blick behalten. Die Gebühren einiger Internet-Einwahl-Anbieter seien in letzter Zeit "exorbitant in die Höhe geschnellt", erklärte die Verbraucherzentrale Sachsen am Freitag. Kostenfallen lassen sich demnach mit einem regelmäßigen Blick auf die Anbieter-Website vermeiden: Dort werde über veränderte Konditionen für die Einwahlverbindung informiert. Wer sich bei einem Einwahl-Anbieter registrieren lasse, werde künftig automatisch über dessen Tarifänderungen informiert.

Mitunter seien allerdings auch Abrechnungsfehler oder der Verkauf des entsprechenden Geschäftsbereichs an ein anderes Unternehmen die Ursache von plötzlich unerwartet hohen Internetkosten, erklärte Internetexpertin Evelin Voß von der Verbraucherzentrale. Betroffene sollten gegebenenfalls Widerspruch gegen die jeweilige Rechnungsposition einlegen, rät sie.