Kabul weist zwei "hochrangige Ausländer" aus Afghanistan aus
Kabul (AFP) — In Afghanistan sind jüngsten Angaben zufolge doch keine Ausländer wegen Bedrohung der nationalen Sicherheit festgenommen worden. Die beiden Männer seien zu "unerwünschten Personen" erklärt worden, sagte der Sprecher von Präsident Hamid Karsai. Zuvor hatte er noch von Festnahmen gesprochen. Dies sei ein Missverständnis gewesen, sagte er später. Die afghanischen Komplizen der beiden Männer seien festgenommen worden und würden vor Gericht gestellt. Der Vorwurf der Behörden in Kabul besteht darin, dass die Verdächtigen ohne Absprachen Kontakte mit den radikal-islamischen Taliban aufgenommen haben sollen.
Nach Angaben des Präsidentensprechers handelt es sich um zwei "hochrangige Ausländer". Laut Diplomaten war einer für die UNO tätigt, der andere für die EU. Nach Angaben eines Vertreters der Regierungin Kabul hatten die Männer mit Unterstützung von Afghanen "Dinge getan, die ihrer Aufgabe" widersprachen und damit die nationale Sicherheit Afghanistans bedroht.

