Berlin (AFP) — Die Deutsche Telekom will ihre Auskunft mit der Nummer 11833 doch nicht verkaufen. Das sagte ein Sprecher des Konzerns in Bonn und bestätigte damit einen Bericht der "Welt". Damit verzichtet der Konzern auf eine Finanzspritze von etwa einer halben Milliarde Euro. Das Blatt hatte berichtet, in den vergangenen Monaten hätten 20 Interessenten angeklopft, darunter vor allem Callcenter-Betreiber aus dem In- und Ausland. Medienberichten hatte der letzte verbliebene Bieter, die US-Gesellschaft Infonxx 550 Millionen Euro geboten.
In der Auskunft beschäftigt der Konzern demnach etwa 40 Mitarbeiter. Mehrere hundert Angestellte beantworteten in ausgelagerten Callcentern rund 120 Millionen Anrufe im Jahr. Die 11833 setze jährlich 200 Millionen Euro um und sei äußerst profitabel. In Deutschland habe die Telekom im Auskunftsgeschäft einen Marktanteil von 60 Prozent, die Münchner Telegate komme auf 30 Prozent.
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