San Francisco (AFP) — Ein Computervirus hat es bis ins Weltall geschafft: Der Computerwurm gelangte mit für die Übermittlung von Emails der Astronauten genutzten Laptops an Bord der internationalen Raumstation ISS. Es handle sich um Software, mit der Passworte und andere sensible Daten gestohlen und über das Internet an Hacker gesandt werden könnten, sagte eine Sprecherin der US-Raumfahrtbehörde NASA. Die Laptops seien nicht an die Kontrollsysteme der ISS oder das Internet angeschlossen. Daher sei das Funktionieren der Raumstation durch den Virus nicht gefährdet.
Dennoch handele es sich um ein "Ärgernis", an dessen Beseitigung die ISS-Besatzung gemeinsam mit Technikern auf der Erde arbeite, sagte die Sprecherin. Nach Angaben der NASA ist es nicht das erste Mal, dass ein Computervirus sich an Bord der ISS geschmuggelt hat. Es handle sich zwar nicht um ein häufiges Vorkommnis, dennoch "ist es schon zuvor passiert".
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