London (AFP) — Für den Fall eines Atombombenangriffs hat die britischen Notfallplaner vor allem eine Sorge umgetrieben: "Ernsthafte" Engpässe beim Nationalgetränk Tee. Da bei einem Angriff damit gerechnet werden müsse, dass 75 Prozent der Vorräte radioaktiv verseucht und somit ungenießbar seien, könnten sie nicht einmal die Versorgung von wöchentlich einer Unze (28 Gramm) pro Kopf garantieren, hieß es in einem vom Staatsarchiv veröffentlichten Memorandum aus den 50er Jahren. "Bisher haben wir noch keine zufriedenstellende Lösung gefunden", warnten die Planer ausdrücklich.
In anderen Dokumenten listeten sie die wichtigsten Nahrungsmittel auf, die für den Notfall gelagert werden müssten. Auch dort steht Tee an prominenter Stelle.
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